Die Satelliten-Fotos auf maps.google.de sind ja immer wieder aufs neue faszinierend. Aber eigentlich dürfte sie niemand kennen. Außer man findet sie zufällig selber. Davon erzählen oder den Link weitergeben darf man wohl nicht. Denn in den allgemeinen Geschäftsbedingungen von google steht folgendes:
Sie dürfen die Abbildungen oder Teile der Abbildungen auch nicht vermieten, bekannt geben, veröffentlichen, verkaufen, abtreten, verleasen, sublizenzieren, vermarkten, übertragen oder in einer Weise nutzen, die nicht ausdrücklich in dieser Vereinbarung zugelassen wurde.
Bitte bitte, macht keine Werbung für mich!
Autsch
26.10. 2006
Von: bby, in: tt , bby , texte1 Kommentar; Permalink
Vorgenommen hatte ich es mir schon länger. Beim ersten Versuch letzte Woche bin ich zu spät los und musste nach zwei Dritteln aufgeben da die Sonne unterging und ohne Licht ist`s schlecht über Land laufen. Gestern habe ich das milde Wetter genutzt und bin von Kitzingen nach Würzburg gelaufen. Laut google-Routenplaner sind das 21 km, mit dem Auto. Zu Fuß war es wohl noch etwas mehr, da ich abseits der relativ geraden Straße lief und diese Wege ehr im Zickzack in meine Richtung führte.
Vier Stunden war ich unterwegs, nun, andere schaffen die doppelte Strecke in der halben Zeit. Da muss ich wohl noch üben :-) Ich bin aber auch nicht gerannt und die Kamera nebst vier Objektiven, kleinem Stativ, Fototasche (im Rucksack) und ein wenig Proviant trug ich auch noch mit mir rum.
Fotos habe ich dabei natürlich auch gemacht. Dieses Panorama von Rottendorf bei Würzburg ist aus sechs Einzelaufnahmen zusammengesetzt und über 10.000 Pixel breit.
(Dem Link zu flickr folgen und über dem Bild auf “all sizes” klicken) Fast kann man den Leuten in die Fenster schauen.
Als grobe Richtungsvorgabe nutzte ich den weit sichtbaren Kamin des Müllheizkraftwerkes (im Bild oben ganz links). Einmal blieb mir jedoch nichts als Querfeldein im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Feldweg der wirklich nur zu einem Feld führt. Ohne Fortsetzung. Zurück und andersrum wollte ich auch nicht mehr. Und der Boden war nicht trocken :-(
Auf solchen Wegen finden sich dann auch Dinge, die man als Städter selten so sieht:
Da wusste ich noch nichts von den aktuellen Meldungen, sonst hätte ich vielleicht noch posierlich geposed.
26.10. 2006
Von: bby, in: tt , bby , texte , bilderkeine Kommentare; Permalink

So ein Südbalkon, der hat doch was.
Da gedeihen Ende Oktober noch die Erdbeeren.
Die schmecken auch viel besser als von Lidl.
Das Wetter ist ´ne Pracht, oder?
Jetzt komm mir doch nicht mit Globale Erwärmung und Klimakatastrophe, bleiche Korallen und ertrinkende Insulaner.
Ist doch alles nur Panikmache.
Immer das Genörgel hier.
Was soll denn an schönem Wetter bitteschön verkehrt sein?
So haben die Kinder doch was zu ernten, wenn sie am Wochenende kommen.
Vielleicht sogar noch im November.
Und an Weihnachten.
26.10. 2006
Von: siamfisch, in: tt , siamfisch , Oberwasserkeine Kommentare; Permalink
Drüben bei Spreeblick erinnert Johnny mit einigen Videoschnipseln an den Todestag des grossen John Peel, der auch auf mich prägenden Einfluss hatte. Damals so um 82 rum hatte ich meinen allerersten Job in der Galerie Geheim im Karoviertel, einen Steinwurf von Rough Trade entfernt, wo ich nach der Schule rumsass, auf die Ausstellung aufpasste und gelegentlich auch Hausaufgaben machte. Rolf, der Chef hatte kein Radio in der Galerie, aber jede Menge Tapes von Peels BFBS - Sendungen, komplett mit JP´s Ansagen und Kommentaren. Was für eine Offenbarung! Joy Division, Bauhaus, Cure, Smiths. Nirgendwo sonst wurde diese Musik gespielt. Nach und nach hörte ich mich durch die ganze Sammlung und erhielt so nicht nur eine exquisite musikalische Ausbildung, auch um mein Englisch hat sich der Mann verdient gemacht. Von den englischen Soldaten hat das damals wohl kaum jemand gehört, aber in meinem Herzen und dem unzähliger anderer deutscher Kids aus der Zeit, hat er heute noch einen Ehrenplatz. Selbstverständlich habe ich diese Nummer (YouTube-Link) auch zuallererst bei ihm gehört. Cheers, John!
25.10. 2006
Von: siamfisch, in: tt , siamfisch , Oberwasser1 Kommentar; Permalink
Dieses Buch ist hypermodern, jeder sollte es lesen”, schreibt Peter Glaser auf dem Umschlag und ich muss ihm recht geben. Lange ist mir kein Buch mehr begegnet, das mich so elektrisiert hat wie “Wir nennen es Arbeit” von Holm Friebe und Sascha Lobo, vielen bekannt als Riesenmaschinisten und Grimme-Online-Award-Preisträger 2006. Ihre Betrachtungen über das Internet, die Zukunft der Arbeitswelt, und die digitale Boheme sind nicht nur von grosser Hellsichtigkeit und faszinierend geschrieben, überall finde ich auch Parallelen zu meiner eigenen Biographie oder der von Freunden, auch wenn ich mich als selbstständiger Kaufmann nicht wirklich zur Boheme zähle. Aber die Motivation dafür, die scheinbare Sicherheit einer Festanstellung auszuschlagen und lieber selbstbestimmt und auf volles eigenes Risiko durch die Wirtschaft zu schippern, ist die gleiche, weshalb ich auch am liebsten auf der Stelle ein Dutzend Exemplare kaufen und allen Menschen schenken möchte, die sich und mich immer fragen, was ich den ganzen Tag eigentlich so mache: Meiner Mutter, dem Steuerberater, den festangestellten Laborratten im Glaskäfig gegenüber, der Vermieterin …
Natürlich gibt es auch ein eigenes Blog zum Buch und beim elektrischen Reporter ein Interview mit den beiden Autoren, das eine gute Einführung in die Materie bietet.
24.10. 2006
Von: siamfisch, in: tt , siamfisch , Oberwasserkeine Kommentare; Permalink
Schon seit gestern ist der Schockwellenreiter offline und keiner weiss nix über seinen Verbleib nicht. Hoffentlich ist es nichts ernstes!
UPDATE: Hier meldet sich Herr Kantel mit einem kurzen Statement aus der Offline-Hölle. Der Serverausfall soll bis morgen behoben sein.
24.10. 2006
Von: siamfisch, in: tt , siamfisch , Oberwasserkeine Kommentare; Permalink
Nach einem WordPress-Update funxioniert unser bisheriges Theme nicht mehr richtig :-(
Wenn also hier momentan alles sehr ungewohnt und seltsam ausschaut, nicht wundern. Ich arbeite daran.
update: geht wieder :-)
23.10. 2006
Von: Admin, in: tt[3] Kommentare; Permalink
Die Tage habe ich es geschafft frühmorgens den Nebel zu bewandern.
So schauts also aus wenn ich sonst schlafe :-)
14.10. 2006
Von: bby, in: tt , bby , bilder[2] Kommentare; Permalink
Stöckchen mochte ich noch nie! Und jetzt hab ich eines. Und damit es nicht heißt ich sei ein Spielverderber, mach ich mit. Ein mal. Und dann nie wieder. Einmal ausprobieren und gut iss.
Es kommt vom Zippblog und fragt:
5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
- Zeit
- Raum
- Ruhe
- Kraft
- den Weltfrieden
5 Dinge die ich habe, aber lieber nicht hätte:
- dies Stöckchen
- und gleich gehts ihm wie allem was ich hatte und nicht mochte, ich werfs weg.
5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
- Stress
- Macht
- Neid
- einen Ferrari
- Guido Westerwelle
5 Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünsche:
- [Stöckchen landete auf dem Kompost und wird recycled]
6.10. 2006
Von: bby, in: tt , bby , textekeine Kommentare; Permalink








